Warum die FBS die Bargeld-Initiative lanciert hat
Eine politische Einordnung der Freiheitlichen Bewegung Schweiz (FBS)
Die Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) versteht sich seit ihrer Gründung als ausserparlamentarische Plattform zur frühzeitigen Erkennung struktureller Risiken für Freiheit, Selbstbestimmung und demokratische Kontrolle. Ziel ist es, Entwicklungen nicht erst dann politisch zu thematisieren, wenn sie bereits unumkehrbar sind, sondern in einer Phase, in der demokratische Korrekturen noch möglich sind.
Eines dieser Risiken wurde aus Sicht des späteren Gründers der FBS, Richard Koller, bereits ab 2017 zunehmend sichtbar: die schleichende politische, wirtschaftliche und kommunikative Verdrängung des Bargeldes. Auslöser war eine öffentlich rezipierte Einschätzung des Internationalen Währungsfonds, wonach Negativzinsen faktisch an einer sogenannten Bargeldschranke enden. Würden Zinsen weiter ins Minus gesenkt, würden breite Bevölkerungsschichten ihr Geld von den Banken abziehen und in bar halten. Diese Aussage machte deutlich, dass Bargeld nicht nur ein Zahlungsmittel ist, sondern eine reale Schutzfunktion gegenüber geldpolitischen Zwangsinstrumenten erfüllt.
Mit der Gründung der FBS im Jahr 2018 wurde diese Beobachtung systematisch weiterverfolgt. Das Thema Bargeld wurde als eines der zentralen politischen Zukunftsthemen definiert – nicht aus technischer Perspektive, sondern als Frage von Macht, Kontrolle und Zugang. Aus Sicht der FBS ist entscheidend, dass Bargeld das einzige allgemein verfügbare Zahlungsmittel ist, das ohne Registrierung, technische Infrastruktur oder die Zustimmung Dritter funktioniert.
Diese Einschätzung wurde im Jahr 2020 weiter bestätigt. Internationale Zahlungsdienstleister wie Mastercard lancierten gross angelegte PR-Kampagnen, in denen Bargeld pauschal als gesundheitliches Risiko und als Treiber der COVID-19-Pandemie dargestellt wurde. Aus Sicht der FBS war dabei nicht nur die inhaltliche Verkürzung problematisch, sondern vor allem die Wirkung solcher Kampagnen auf öffentliche Wahrnehmung, Geschäftsentscheide und politische Diskussionen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt bestand keine belastbare wissenschaftliche Evidenz für eine Sonderrolle von Bargeld bei der Virusübertragung; entsprechende Behauptungen wurden später ausdrücklich widerlegt.
Parallel dazu beobachtete die FBS die zunehmenden Aktivitäten der Better Than Cash Alliance, eines internationalen Zusammenschlusses aus Staaten, Organisationen und globalen Konzernen mit dem erklärten Ziel, Bargeld weltweit zurückzudrängen. Auch wenn diese Bestrebungen häufig mit Effizienz-, Innovations- oder Inklusionsargumenten begründet werden, erkannte die FBS darin eine strukturelle Tendenz zur Zentralisierung von Zahlungsströmen und zur Abhängigkeit von digitalen, kontrollierbaren Systemen.
Darüber hinaus ist Bargeld auch im Sinne der Krisenresilienz von zentraler Bedeutung – nicht nur aus Sicht der FBS, sondern auch aus Sicht der Schweizerische Nationalbank. Welche Konsequenzen ein Verlust ausreichender Bargeldverfügbarkeit für die Stabilisierung von Krisensituationen haben kann, zeigt sich exemplarisch in Ländern wie Schweden und Norwegen. Beide Länder nahmen beim Abbau von Bargeld eine Vorreiterrolle ein und sind inzwischen gezwungen, dessen Bedeutung für Versorgungssicherheit und Krisenvorsorge neu zu bewerten und Bargeld wieder gezielt verfügbar zu machen.
Vor diesem Hintergrund kam die FBS zum Schluss, dass eine rein politische oder mediale Auseinandersetzung nicht ausreicht. Entscheidend ist die verfassungsrechtliche Ebene. Grundlegende Freiheitsinfrastrukturen dürfen nicht allein durch Marktmechanismen, Verwaltungspraxis oder internationale Trends faktisch ausgehöhlt werden. Deshalb entschied sich die FBS, die Bargeldfrage nicht über einen umfangreichen Forderungskatalog, sondern über einen bewusst fokussierten verfassungsrechtlichen Ansatz anzugehen.
Aus ursprünglich rund zwölf geprüften Punkten wurden zwei zentrale Verfassungsänderungen herausgearbeitet, die den Kern des Problems adressieren: die staatliche Verantwortung für physisches Bargeld sowie dessen tatsächliche Verwendbarkeit im Alltag. Diese Konzentration sollte sicherstellen, dass die Regelung klar, justiziabel und dauerhaft ist – und nicht durch unbestimmte Begriffe oder spätere Auslegungsspielräume entkräftet werden kann.
Diese Überlegungen mündeten in die Lancierung der Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit», deren Komitee von Richard Koller präsidiert wird. Die Initiative richtet sich nicht gegen digitale Zahlungsmittel als solche, sondern gegen deren faktische Monopolisierung. Ziel ist es, Wahlfreiheit, Krisenresilienz und demokratische Kontrolle zu sichern, indem Bargeld als staatliche Grundinfrastruktur ausdrücklich geschützt wird.
Aus Sicht der FBS ist die Bargeld-Initiative ein präventives Instrument. Sie soll verhindern, dass grundlegende Freiheitsrechte erst dann verteidigt werden, wenn sie im Alltag bereits eingeschränkt oder nur noch theoretisch vorhanden sind. Die Volksabstimmung vom 8. März 2026 wird daher nicht als technische Zahlungsfrage verstanden, sondern als grundsätzliche Entscheidung über staatliche Verantwortung, Machtbegrenzung und individuelle Freiheit in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft.
Bitte folgen Sie für weitere Informationen den einzelnen Links

Auf «Flyer überall» können Sie den Versand einer 8-seitigen Abstimmungs-Zeitung zur Volksabstimmung vom 8. März 2026 («Bargeld ist Freiheit» und «200 CHF sind genug») in einer Gemeinde Ihrer Wahl sponsern. Falls ein ganzer Ort zu teuer ist, können Sie sich auch mit anderen zusammenschliessen und den Versand gemeinsam über ein geteiltes Sponsoring finanzieren.

Nur mit der Volksinitiative schreiben wir das Bargeld als Münzen und Noten in die Bundesverfassung – wo es zur Erhaltung auch hingehört. Der trügerische Gegenvorschlag lässt weiterhin die Hintertür für die Abschaffung des Schweizer Bargeldes als Münzen und Noten offen. Stimmen Sie JA zur Initiative und NEIN zum Gegenvorschlag!

«Wir pflanzen heute Bäume, unter deren Schatten wir selbst vielleicht nie sitzen werden.»
Die «schweiz-macher» denken über Legislaturen hinaus. Freiheit ist kein Projekt für vier Jahre – sie ist eine Aufgabe für Generationen.

Richard Koller steht für eine Schweiz, in der Freiheit, Verantwortung und Selbstbestimmung zählen. Wir bekennen uns zur Unabhängigkeit und direkten Demokratie. Entscheidungen sollen bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie in Gemeinden und Kantonen liegen. Freiheit, Eigentum und wirtschaftliche Verantwortung sichern Wohlstand. Der Staat dient den Menschen und greift nur verhältnismässig ein. „Schweiz-Macher“ steht für engagierte Bürger, die Föderalismus stärken und Freiheit für kommende Generationen bewahren.






